Wolken über dem Paradies – Ein philippinisches Tagebuch

Oktober 24, 2011

Nach mühevoller Feinjustierung ist es jetzt endlich soweit. Die Schilderung meiner Abenteuer während des fünfmonatigen Aufenthaltes in Südostasien inklusiver zahlreicher Fotografien ist jetzt in Buchform zu haben.

Und zwar überall, wo es Bücher gibt!

Zum Beispiel hier:

Wolken über dem Paradies: Ein philippinisches Tagebuch


Video der Pragtour 2011 online

Mai 5, 2011

Auch in diesem Jahr radelten wir die 230 Kilometer über das Erzgebirge bis in die tschechische Hauptstadt. Und auch diesmal blieben Pannen nicht aus. Aber es gab wieder etwas Neues. Achsenbruch und Platten hatten wir ja alles schon bei vorangegangenen Touren. Aber eine gerissene Kette noch nicht! Dank Kettennieter war das Problem jedoch innerhalb von wenigen Minuten behoben. Was uns eher noch zu schaffen machte, war das Wetter, das pünktlich zur ersten längeren Abfahrt von sonnig auf gewittrig umschlug. Einige Kilometer mussten wir im strömenden Regen kurbeln.

Aber die Prag-Tour ist ja schließlich keine Kaffeefahrt! ;-)


Und wieder geht´s nach Prag… an einem Tag

April 26, 2011

Platten im Erzgebirge 2010

Kommenden Samstag heißt es wieder „Auf nach Prag – an einem Tag“. Damit geht das alljährliche Radlausick-Projekt in die vierte Runde. Die bisherigen Versuche waren trotz aller Unvorhersehbarkeiten fast immer erfolgreich. Nur im ersten Jahr scheiterte das Projekt an der schlechten Routenplanung. Aber auch in den letzten Jahren war die 230-Kilometer-Tour kein Start-Ziel-Sieg. Einmal eine gebrochene Radachse, die uns aufhielt, das andere Mal einen Platten flicken bei frostigen Temperaturen im Erzgebirge.

Die Route führt auch diesmal aus dem Muldental bei Leipzig zunächst nach Chemnitz. Von dort heißt dann Zähne zusammenbeißen und hinauf ins Erzgebirge. Insgesamt hält die Tour 2000 Höhenmeter für ihre Teilnehmer bereit. Gegen Mittag sollte das Gröbste davon bewältigt sein. Über Chomutov und Louny geht es dann Richtung Prag. Aber auch das ist erfahrungsgemäß nicht nur ein „Ausrollen“, da die vegetationsarme Landschaft eine günstige Umgebung für Wind darstellt. Wie immer beim Radfahren weht der natürlich von vorn. Dazu kommen ein paar letzte Hügel, die überwunden werden wollen, ehe das Ziel vor Augen liegen wird.

Die Teilnehmerzahl wächst. Nachdem alles zu zweit begann, stellen sich immer mehr Radoneros der kleinen „Anradel“-Herausforderung. Dieses Mal sind wir bereits zu fünft. Es kann also endlich auch mal Windschatten gefahren werden ;-)

Aus dem Sattel wird natürlich wieder ein wenig gezwitschert!

Streckenprofil der Tour


Prag-Impressionen

November 16, 2010

Nach ein paar sehr schönen Tagen in der tschechischen Hauptstadt habe ich hier einige der entstandenen Fotos hochgeladen.


Neuigkeiten von den Philippinen

November 7, 2010

Jetzt ist es schon etwas mehr als ein Jahr her, dass ich das erste Mal philippinischen Boden betrat. Bei den vielen bildhaften Erinnerungen an diese großartige Zeit fällt es mir recht schwer, nicht sentimental zu werden. Die farblosen Novembertage tragen ihr übriges bei. Da hilft es schon, wenn man zumindest via Blog schnell hinüberfliegen kann.

Mein guter Freund Joseph verbringt derzeit wieder einige Monate in Südostasien. Derzeit lebt er in unserer alten Wahlheimat Manila. Aber dieses Mal ist er weder zum Studieren dort, noch, um Urlaub zu machen. Was ihn zurück auf die Insel geführt hat, lest ihr in seinem interessanten Blog „The white spots in Asia“.


24 Stunden Basketball gegen Rassismus und Gewalt

Oktober 17, 2010

Am 30. Oktober findet in Grimma zum 13. Mal die legendäre Veranstaltung für alle Basketballer und Nicht-Basketballer statt. Auch in diesem Jahr wird Euch einiges geboten. Und das Ganze kostet nur 1 Euro für einen guten Zweck!

mehr Infos unter: 24hourz.de


Impressionen aus Paris

Oktober 3, 2010

Nach drei Wochen in der französischen Hauptstadt habe ich endlich mal Zeit gefunden, eine paar Fotos zu entwickeln.

Es kommen noch mehr, sobald ich Zeit dafür hab!

Bis bald,

Martin


zur Zeit unterwegs nach Paris…

September 4, 2010

In 7 Tagen möchte ich gern unter dem Eiffelturm stehen. Aber zwischen uns liegen noch gut 1000 Kilometer.

So, jetzt aber los!

(Status hier live via Twitter verfolgen….)

Ja, mittlerweile bin ich auch wohlbehalten am Ziel angekommen. Demnächst gibt es wieder einige Fotoimpressionen zu sehen!

Bis dahin!


Nomade auf Zeit

Mai 29, 2010

Neun Monate sind bereits vergangen, seit ich gemeinsam mit Kunststudent Manuel Schneidewind zu der Radtour entlang der Donau aufbrach. Das dabei entstandene Videomaterial habe ich zwar gleich nach der Rückkehr eingespielt und ein wenig sortiert. Doch dabei blieb es dann aus Zeitgründen erst einmal. Zu zeitintensiv waren die Vorlesungsvorbereitungen während des Auslandssemesters.

Die Produktion

Wie dem auch sei, erst  in den letzten Monaten entstand dann jedenfalls ein fertiger Film. Es handelt sich um eine „No-Budget“-Produktion, die die Impressionen einer längeren Radtour vermitteln soll. Wer ausführliche Hintergründe über die durchfahrenen Kulturlandschaften erwartet, wird vielleicht enttäuscht. Vielmehr ist es ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Gedreht wurde mit einer Sony VX 2000- Kamera auf MiniDV, geschnitten mit Final Cut Express.

English Version – Projekt noch nicht beendet

Derzeit ist die Dokumentation nur auf deutsch verfügbar. Es wird aber in nächster Zeit noch eine Version mit englischem Untertitel geben. Für Radfahrer folgt auch eine Aufbereitung der wichtigsten Tourinformationen.

Hier geht es zum Trailer



Nomade auf Zeit from Martin Letsche on Vimeo.


Bei schönem Wetter kann es jeder

Mai 17, 2010

zu den Photos der Tour

An diesem Samstag fuhren Toni, Manu und ich mit unseren Rädern von Bad Lausick (bei Leipzig) bis in die tschechische Hauptstadt. Dass es kein Kinderspiel werden würde, war uns vorher vollkommen klar. Es war ja nicht der erste Versuch. Das miserable Wetter hatte allerdings keiner so richtig auf der Rechnung. Die letzten beiden Male sind wir immer Anfang April zu dieser Tour aufgebrochen. Da ist es früh am Morgen sowieso noch recht frisch. Doch konstante Temperaturen um fünf Grad bei stetigem Nieselregen können einem auch im Mai noch ganz schön die Kraft und das Gefühl in den Zehen rauben.

Gegen 9 Uhr kamen wir in Chemnitz an. Nachdem wir die trotz Handschuhen kalten Fingern an einer heißen Tasse Kakao gewärmt hatten, ging es hinauf ins Erzgebirge – aber ohne Aussicht auf Wetterbesserung. Als wir in Reizenhain 200 Meter vor der tschechischen Grenze durch den gespenstig vernebelten Wald fuhren, holte sich Manu auch einen Plattfuß weg. Weil wir keinen Ersatzschlauch dabei hatten, hieß es jetzt flicken. Jeder, der schon einmal versucht hat, mit eiskalten Fingern präzise Arbeiten auszuführen, weiß, wie sich das anfühlt. Nach 15 Minuten waren wir zum Glück wieder unterwegs.

Auf tschechischer Seite kämpften wir uns die letzten beiden Anstiege hoch, ehe wir die gut ausgebaute Ortsumgehung in Chomuntov herunterrasten. Bei Tempo 70 wurde es dann noch einmal ganz schön kalt, aber je tiefer wir kamen, umso mehr löste sich der Nabel auf. Nach der Mittagspause bekamen wir sogar ein paar wenige tschechische Sonnenstrahlen ab.

Bis kurz vor Prag „fraßen“ wir die Kilometer bei leichtem Rückenwind regelrecht. Als wir die Hauptstraße 7 dann aber verließen und über einige Dörfer unseren Weg suchten, mussten wir immer wieder auf der Karte kontrollieren, ob wir noch richtig waren. Die naheliegende Hauptstadt war bis wenige Kilometer vor dem Ortsschild nicht ausgeschildert.

Als wir dann in Prag ankamen, machte sich schon etwas Erschöpfung bemerkbar. Wir verfuhren uns und brauchten eine gefühlte Ewigkeit, ehe wir das ausgemachte Ziel – die Karlsbrücke – schließlich fanden. Nach ein, zwei tschechischen Bieren fand der Tag in einem Hotelzimmer ein recht schnelles Ende.

Kleine Statistik der Tour:

gefahrene Kilometer: 230,86

Fahrzeit: 9:57:11

Durchschnitt in km/h: 23, 19

max.Geschwindigkeit(km/h): 72,97

Höhenmeter: ca. 2200


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