Und wieder geht´s nach Prag… an einem Tag

April 26, 2011

Platten im Erzgebirge 2010

Kommenden Samstag heißt es wieder „Auf nach Prag – an einem Tag“. Damit geht das alljährliche Radlausick-Projekt in die vierte Runde. Die bisherigen Versuche waren trotz aller Unvorhersehbarkeiten fast immer erfolgreich. Nur im ersten Jahr scheiterte das Projekt an der schlechten Routenplanung. Aber auch in den letzten Jahren war die 230-Kilometer-Tour kein Start-Ziel-Sieg. Einmal eine gebrochene Radachse, die uns aufhielt, das andere Mal einen Platten flicken bei frostigen Temperaturen im Erzgebirge.

Die Route führt auch diesmal aus dem Muldental bei Leipzig zunächst nach Chemnitz. Von dort heißt dann Zähne zusammenbeißen und hinauf ins Erzgebirge. Insgesamt hält die Tour 2000 Höhenmeter für ihre Teilnehmer bereit. Gegen Mittag sollte das Gröbste davon bewältigt sein. Über Chomutov und Louny geht es dann Richtung Prag. Aber auch das ist erfahrungsgemäß nicht nur ein „Ausrollen“, da die vegetationsarme Landschaft eine günstige Umgebung für Wind darstellt. Wie immer beim Radfahren weht der natürlich von vorn. Dazu kommen ein paar letzte Hügel, die überwunden werden wollen, ehe das Ziel vor Augen liegen wird.

Die Teilnehmerzahl wächst. Nachdem alles zu zweit begann, stellen sich immer mehr Radoneros der kleinen „Anradel“-Herausforderung. Dieses Mal sind wir bereits zu fünft. Es kann also endlich auch mal Windschatten gefahren werden ;-)

Aus dem Sattel wird natürlich wieder ein wenig gezwitschert!

Streckenprofil der Tour


Bei schönem Wetter kann es jeder

Mai 17, 2010

zu den Photos der Tour

An diesem Samstag fuhren Toni, Manu und ich mit unseren Rädern von Bad Lausick (bei Leipzig) bis in die tschechische Hauptstadt. Dass es kein Kinderspiel werden würde, war uns vorher vollkommen klar. Es war ja nicht der erste Versuch. Das miserable Wetter hatte allerdings keiner so richtig auf der Rechnung. Die letzten beiden Male sind wir immer Anfang April zu dieser Tour aufgebrochen. Da ist es früh am Morgen sowieso noch recht frisch. Doch konstante Temperaturen um fünf Grad bei stetigem Nieselregen können einem auch im Mai noch ganz schön die Kraft und das Gefühl in den Zehen rauben.

Gegen 9 Uhr kamen wir in Chemnitz an. Nachdem wir die trotz Handschuhen kalten Fingern an einer heißen Tasse Kakao gewärmt hatten, ging es hinauf ins Erzgebirge – aber ohne Aussicht auf Wetterbesserung. Als wir in Reizenhain 200 Meter vor der tschechischen Grenze durch den gespenstig vernebelten Wald fuhren, holte sich Manu auch einen Plattfuß weg. Weil wir keinen Ersatzschlauch dabei hatten, hieß es jetzt flicken. Jeder, der schon einmal versucht hat, mit eiskalten Fingern präzise Arbeiten auszuführen, weiß, wie sich das anfühlt. Nach 15 Minuten waren wir zum Glück wieder unterwegs.

Auf tschechischer Seite kämpften wir uns die letzten beiden Anstiege hoch, ehe wir die gut ausgebaute Ortsumgehung in Chomuntov herunterrasten. Bei Tempo 70 wurde es dann noch einmal ganz schön kalt, aber je tiefer wir kamen, umso mehr löste sich der Nabel auf. Nach der Mittagspause bekamen wir sogar ein paar wenige tschechische Sonnenstrahlen ab.

Bis kurz vor Prag “fraßen” wir die Kilometer bei leichtem Rückenwind regelrecht. Als wir die Hauptstraße 7 dann aber verließen und über einige Dörfer unseren Weg suchten, mussten wir immer wieder auf der Karte kontrollieren, ob wir noch richtig waren. Die naheliegende Hauptstadt war bis wenige Kilometer vor dem Ortsschild nicht ausgeschildert.

Als wir dann in Prag ankamen, machte sich schon etwas Erschöpfung bemerkbar. Wir verfuhren uns und brauchten eine gefühlte Ewigkeit, ehe wir das ausgemachte Ziel – die Karlsbrücke – schließlich fanden. Nach ein, zwei tschechischen Bieren fand der Tag in einem Hotelzimmer ein recht schnelles Ende.

Kleine Statistik der Tour:

gefahrene Kilometer: 230,86

Fahrzeit: 9:57:11

Durchschnitt in km/h: 23, 19

max.Geschwindigkeit(km/h): 72,97

Höhenmeter: ca. 2200


In 4 Stunden geht es nach Prag

April 9, 2009

Der Countdown läuft. In wenigen Stunden starten Manu und ich mit den Rädern nach Prag. Unser Ziel ist es, die tschechische Hauptstadt an einem Tag zu erreichen. Jetzt sind es nur noch ein paar Stunden, 235 Kilometer und das Erzgebirge, die uns vom Erreichen des Ziels trennen.

So, das soll als kurzeInfo genügen,sollte lieber noch etwas schlafen, bevor es losgeht.

Bis später! Der Radlausicker


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